Die einfachten Tipps & Tricks um sich zu schützen.

In der heutigen Zeit gibt es immer mehr Angreifer, die sich gerne Zugang zu den Daten anderer Leute verschaffen möchten. Dabei geht es schon länger nicht nur um Firmendaten sondern auch um private Inhalte. Leider immer häufiger auch mit der Absicht, Geld mit den Informationen oder Daten zu machen. Dabei sind Benutzer von Windows am häufigsten betroffen. Wir verraten Ihnen die kleinen Dinge, mit denen Sie sich schützen können.

1. Kümmern Sie sich um die Updates

Der erste Punkt um den Sie sich kümmern sollten: Updates!
Damit Ihr Computer vor Angriffen und Bedrohungen bestmöglich geschützt werden kann, müssen Sie Ihre Software und vorallem auch Ihr Betriebssystem immer aktuell halten. Durch nicht durchgeführte Updates können Sie sonst Angreifern weitere Angriffspunkte bieten, die bereits durch Updates behoben wurden.

Um Ihre Updates bei Windows 10 zu kontrollieren, öffnen Sie im Startmenü die Einstellungen und wechseln Sie auf „Update und Sicherheit“. Sie können nach Updates suchen, indem Sie auf „Nach Updates suchen“ klicken.

Ist ihr Gerät auf dem neusten Stand, erscheint dort „Sie sind auf dem neusten Stand“.

Tipp: Unter „Erweiterte Optionen“ können Sie die Option „Updates für andere Microsoft Produkte bereitstellen[…]“ aktivieren, damit auch andere Programme von Microsoft, wie z.B. Office, automatisch aktualisiert werden.

2. Virenschutz prüfen

Als nächstes sollten Sie sich um den Virenschutz auf Ihrem Gerät kümmern. Dieser ist in der heutigen Zeit nicht mehr verzichtbar. Microsoft liefert mit Windows 10 bereits einen Virenschutz namens „Windows Defender“ mit, welcher sich in der letzten Zeit mehr und mehr zu einem vollwertigen Anti-Viren-Programm entwickelt hat.

Für private Geräte ist der Windows Defender inzwischen ausreichend. Gerade im Vergleich mit anderen kostenlosen Lösungen bietet der Defender aktuell alle nötigen Definitionen.

Wir bieten Ihnen mit F-Secure eine umfassende Lösung für den Schutz Ihrer Geräte. Dabei übernehmen wir auch die Wartung und Kontrolle des Programms und können Sie bei den in diesem Beitrag genannten Maßnahmen unterstützen.

Um Ihren Windows Defender zu überprüfen, geben Sie im Startmenü „Defender“ ein. Dort finden Sie den Punkt „Windows Defender Security Center“. Dort können Sie den aktuellen Status einsehen und mit der Unterstützung von Windows Änderungen und Aktionen vornehmen.

Wichtig: Deaktivieren Sie nicht die Schutzfunktionen, nur weil ein Programm, welches Sie verwenden möchten, nicht zugelassen wird. Sprechen Sie vorher immer mit einem Fachmann!

3. Datensicherungen & Backup

Beim Thema Datensicherungen & Backup sollten Sie sich zunächst die Frage stellen:

Was wäre wenn morgen der PC nicht mehr geht? – Welche Daten würde ich vermissen/brauchen?

Wenn Ihnen bei dieser Frage Daten einfallen, die sich bei Ihnen nur auf dem einen Gerät befinden, dann sollten Sie sich mit dem Thema Datensicherung auf jeden Fall befassen! Denn sollten Sie doch einmal Opfer einer Schadsoftware werden oder Ihr Gerät gibt unvermittelt den Geist auf, dann sind diese Daten meist verlohren!

O.K. und was soll ich jetzt machen?

Bei dem Thema Datensicherung haben Sie viele Möglichkeiten. Beginnent bei z.B. der Laufwerkssicherung von Windows, manueller Sicherung auf externe Medien, bis hin zu Cloud-Speichern oder Heim-NAS-Systemen.
Welche Lösung die beste ist? Das hängt von Ihnen und Ihren Daten ab!

4. Software aktuell halten

In der langen Zeit der Nutzung eines Geräts sammeln sich immer mehr Programme auf Ihrem Gerät. Aber benutzt man die denn noch? Gerade bei der Sicherheit gilt dort weniger ist mehr! Denn jedes veraltete Programm bietet eine neue Tür für Schadsoftware. Deshalb sollten Sie nicht mehr benötigte Programme vom Gerät wieder entfernen.

Um Programme von Ihrem Windows Gerät zu entfernen, geben Sie im Startmenü „Programme hinzufügen und entfernen“ ein. Dort erhalten Sie eine Übersicht über die installierten Programme und können diese dort deinstallieren.

Einige Programme in dieser Liste werden von Ihrem Gerät benötigt! Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob ein Programm vielleicht zum Gerät gehört, fragen Sie einen Fachmann!

4.1 Nutzen Sie Original-Software und achten Sie auf die Bezugsquellen

Manche Software ist teuer. Das verleitet gerne dazu sich mal eine Software nicht ganz Original zu „besorgen“. Zum einen ist das natürlich nicht legal, zum anderen aber auch ein Sicherheitsrisiko. Denn der Software-Crack oder die nicht Original-Version stammt von meist Unbekannten aus dem World Wide Web. Oft verbergen sich dort Viren und Trojaner in den Programmen. Also: Finger weg von illegaler Software – zu Ihrer eigenen Sicherheit!


5. Die Einlasskontrolle des PCs – die Firewall

Die Firewall des PCs ist der wichtigste Schutz für den Zugriff von außerhalb des PCs. Deshalb sollte man an der Firewall niemals etwas ändern, wenn man nicht weiß, worauf man sich dort einlässt.

In vielen Anleitungen findet man leider den Tipp bei Verbindungsproblemen von Programmen die Firewall einfach zu deaktivieren. Dies ist zwar oft eine schnelle Lösung, aber gleichzeitig auch ein enormes Sicherheitsrisiko. Deshalb raten wir Ihnen grundsätzlich davon ab, die Deaktivierung der Firewall durchzuführen.

Abschließende Worte

Wenn Sie diese Punkte in Ihrem Umgang mit dem PC beachten, dann haben Sie schon eine gute Voraussetzung sicher durch den Alltag zu sufen. Natürlich ist das kein 100%iger Schutz, dass man kein Opfer von Hackern, Viren und Trojanern wird, aber die grundlegenden Voraussetzungen sind geschaffen!

Als abschließenden Tipp möchten wir Ihnen noch die Sensibilität mitgeben, darauf zu auchten, welche Webseiten Sie besuchen. Nicht jede Webseite hat nur Gutes im Sinn. Gerade beim Online-Shoppen außerhalb von Plattformen vie Amazon oder Ebay, finden sich einige Online-Shops, die nur auf den ersten Blick etwas verkaufen wollen.

Folgende Punkte sind immer gut, vor einer Bestellung oder einem Download zu prüfen:

  • hat die Seite ein Impressum, in dem eine Adresse angegeben ist?
  • beinhaltet die Seite Informationen über das Unternehmen/den Inhaber? (z.B. im Impressum)
  • benutzt die Seite auch passende E-Mail-Adressen als Kontaktmöglichkeit? Wenn ein Shop eine Adresse von kostenlosen Anbietern wie web, gmx oder gmail benutzt, ist dieses unüblich, denn durch seine Webseite stehen dem Betreiber auch die passenden E-Mail-Adressen zur Verfügung!

In diesem Sinne: Arbeiten Sie sicher und bewusst mit Ihrem PC!